Mangelzustände

Für ein gesundes Haarwachstum benötigt der Körper verschiedene Nährstoffe und Spurenelemente. Sind diese nicht in ausreichendem Maße vorhanden, kann es zu diffusem Haarausfall kommen. Ein solcher Mangel kann durch mangelhafte Ernährung und Diäten aber auch starke Schwächung durch schwere Infektionen (z.B. Grippe) ausgelöst werden.

Übersäuerung kann ebenfalls zu Mangelzuständen führen. Der Körper muss über genügend Nährstoffe und Mineralien verfügen, damit der Haarboden die Haarwurzeln ausreichend versorgen kann. Ist der Körper jedoch übersäuert werden diese Mineralien und Nährstoffen dazu benötigt um die Säuren, die ein Gefahr für die Organe darstellen, zu neutralisieren. Nach einer Zeit verfügt der Körper nicht mehr über genügend dieser Stoffe und greift dann auf die Mineralien aus den Haarböden zurück. Da die Mineralien fehlen, die eigentlich den Haarwuchs fördern sollten, werden die Haarwurzeln geschwächt bis sie schließlich verkümmern. Die Folge ist das Ausfallen der Haare.

Diagnose

Wird bei diffusem Haarausfall ein Mangelzustand als Ursache vermutet, gibt ein Blutbild darüber Aufschluss, ob ein Mangel der Verursacher ist. Falls dies vorliegt, lässt sich so auch die Art des Mangels bestimmen.

Therapie

Ist die Ursache einmal festgestellt, ist die beste und einfachste Möglichkeit der Therapie, den Mangel zu beheben. Je nach Art kann es längere Zeit dauern bis die Reserven des Körpers wieder vollständig erholt sind.

Behandlungschancen

Sobald die Ursache behoben und die Versorgung der Haarwurzeln wieder gewährleistet ist, wachsen die Haare in der Regel wieder regulär nach.