Gifte/Medikamente

Im Alltag kommen wir mit vielen giftigen Stoffen in Kontakt, meist jedoch ohne Folgen für uns, da wir nur geringe Mengen in den Korper aufnehmen. Doch ab einer bestimmten Menge können viele dieser Gifte den Körper schädigen. Eine häufige Vergiftungserscheinung ist Haarausfall, wobei meist der diffuse Haarausfall anzutreffen ist.

Hier einige Gifte, die Haarausfall verursachen können:

  • Quecksliber (enthalten in Zahnfüllungen aus Amalgam)
  • Farben
  • Lacke
  • Lösungsmittel

Auch viele Medikamente können Haarausfall auslösen:

  • Betablocker
  • Lipidsenker
  • Rheumamittel
  • Antibiotika
  • Iod
  • Antikoagulantien
  • Retinoide
  • Thyreostatika
  • Gestagene
  • Satine

Therapie

Tritt Haarausfall als Vergiftungserscheinung oder als Nebenwirkung von Medikamenten auf, ist die sinnvollste Form der Therapie, den Kontakt mit den jeweiligen Substanzen zu vermeiden. Die betreffenden Medikamente können abgesetzt oder durch andere ersetzt werden.

Behandlungschancen

Da der verursachte Haarausfall nicht irreversibel und die Beeinträchtigung der Haarwurzeln nur vorübergehend ist, kann mit wieder normalem Haarwuchs gerechnet werden, sobald die Gifte den Körper verlassen haben und dieser sich erholt hat.

Bei Medikamenten kann es sich jedoch als schwierig erweisen, den Kontakt zu vermeiden. Sie abzusetzen kommt oftmals nicht in Frage und nicht immer kann auf andere Präparate ausgewichen werden.