Trichotillomanie

 

Menschen, die an Trichotillomanie leiden, reißen sich selbst ihre Haare aus. Es ist eine komplexe Störung der Impulskontrolle. Es sind sowohl Frauen, als auch Männer betroffen. Als Begleiterkrankungen treten oftmals Depressionen und Angststörungen auf.

Ursachen

 

Es gibt verschiedene Ursachen für Trichotillomanie, zum Beispiel der Tod einer nahestehenden Person, Missbrauchserfahrungen oder andere schwerwiegende traumatische Erlebnisse. Auslöser können jedoch auch Ereignisse sein, die das Selbstwertgefühl eines Menschen schädigen, oder auch einfach nur Stress. 

 

Dauer/Entwicklung

 

Häufig tritt die Störung in der Pubertät zum ersten Mal auf und hält dann über wenige Monate bis hin zu mehreren Jahren lang an.

Behandlung/Therapie

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Trichotillomanie zu behandeln. Zum einen kann eine Verhaltenstherapie durchgeführt werden, was sehr große Erfolgschancen in Aussicht stellt. Zum anderen können bei stressbedingter Störung Entspannungstechniken angewandt werden, wie zum Beispiel progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. In besonders schweren Fällen können Medikamente, wie SSRI (Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern) oder Antidepressiva eingesetzt werden.

Kosmetische Lösungen

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Links

http://www.trichotillomanie.de/http://www.trich.de/site/hilfe/selbsthilfe.htm