Eisenmangel

Die Eisenreserven des Körpers haben auch Einfluss auf das Haarwachstum. Sind sie erschöpft kann es zu diffusem Haarausfall kommen. Eisenmangel kann verschiedene Gründe haben.

Nach Blutungen, in der Schwangerschaft oder Wachstumsperioden ist der Eisenbedarf des Körpers erhöht und ist auf eine verstärkte Eisenzufur angeweisen. Auch verschiedene Magen-Darm Erkrankungen bewirken einen erhöhten Eisenbedarf.

Neben dem erhöhten Badarf kann auch eine zu geringe Eisenaufnahme für die Erschöpfung der körpereigenen Reserven verantwortlich sein. Einseitige oder unregelmäßige Ernährung, Diäten oder verschiedene Darmkrankheiten haben eine verminderte Eisenaufnahme zur Folge.

Diagnose

Um einen Eisenmangel festzustellen, wird vom Hausarzt ein Blutbild erstellt. Für den Zustand des Eisenhaushaltes ausschlaggebend ist neben dem Eisengehalt des Blutes auch der Ferritinwert. Er gibt Auskunft über die noch im Körper vorhandenen Eisenreserven.

Therapie

Zur Vorbeugung eines Eisenamngels eignet sich eine Eisen und an Vitamin C reiche Ernährung. Bei einem ausgeprägten Eisenmangel sollten über längere Zeit Eisenpräparate eingenommen werden. Die Eisenaufnahme in der Verdauung ist relativ gering und die Erholung der Reserven vollzieht sich nur langsam.

Behandlungschancen

Die Behandlung eines Eisenmangels ist mit einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit verbunden. Sobald der Mangel behoben ist, normalisiert sich der Haarwuchs wieder vollständig.